Craniosacral Therapie in Schindellegi

Der Name Craniosacral Therapie setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen und hat ihre
Wurzeln in der Osteopathie.

Die Therapie beschäftigt sich mit dem Fluktuationssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, die sich im innersten unseres Körpers befindet. Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen, er ist den körpereigenen Rhythmen wie Atem oder Herzschlag übergeordnet. Sein Entdecker Dr. Sutherland bezeichnet diesen Rhythmus als „Atem des Lebens“, der das Bindeglied zwischen Geist und Materie darstellt und von immenser Bedeutung für unser Wohlbefinden und Gesundheit ist. 


Für mich ist die Therapie eine Kombination von biomechanischem Grundverständnis und damit der strukturellen Ansicht und der biodynamischen Arbeit auf fluider, psychischer genauso wie emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene. Die Ganzheitlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Craniosacrale-Arbeit ist nicht krankheits- und problemorientiert sondern gesundheits- und potentialorientiert. Die Gesundheit im Menschen wird unterstützt und Ressourcen werden gestärkt, so dass positive Veränderungen stattfinden können. Menschen jeden Alters, vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen können mit der Craniosacral Therapie behandelt werden.

Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den Organen im Brust-, Bauch- und Beckenraum und den Zusammenhängen zwischen diesen Bereichen und den Auswirkungen auf den Bewegungsapparat, das Nervensystem und die Extremitäten. Die Viszerale Osteopathie als Sonderbereich der osteopathischen Medizin fokussiert sich auf die manuelle Diagnostik und die manuelle Therapie funktioneller Erkrankungen innerer Organe.

Behandlung Craniomandibulärer Dysfunktionen

CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. "CMD" lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, es kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken (Herzrasen) und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“). Ausserdem ist das Kiefergelenk massgeblich an der Statik der Wirbelsäule beteiligt und eine Behandlung kann zu Verbesserung Ihrer Rückenschmerzen beitragen.

Die Behandlung kann auch vor/während oder nach kieferorthopädischen Eingriffen angewendet werden.